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Dienstag, 12. Juli 2022

Person des Tages: Dolly Dollar

12. Juli

Dolly Dollar: Karriere per Zeitungsanzeige

Am 12. Juli 1962 wurde in München die deutsche Filmschauspielerin Dolly Dollar unter ihrem bürgerlichen Namen Christiana Giannakopoulos geboren. Es war der ungebrochene Optimismus der Krebs-Menschen, der sie dazu brachte, sich auf einen Zeitungsaufruf »Wer will Filmstar werden?« zu bewerben.
Es war der Regisseur Klaus Lemke (1940-2022), der ihr für ihre Rolle in seinem Film »Arabische Nächte« den Künstlernamen »Dolly Dollar« gab. Im Gegensatz zu anderen Regisseuren verstand Lemke es, ihre komödiantischen Talente herauszustellen.

Tagesfrage:

Wer drehte die Fernsehserie "Berlin Alexanderplatz"?
a) R.W. Fassbinder
b) Ernst Marischka
b) Edgar Reitz

Freitag, 20. November 2020

Die besten Katastrophenfilme (bis 1998)

  •  1935 Der Untergang von Pompeji / Ernest B. Schoedsack
  • 1952 Die Feuerspringer von Montana / Jospeh M. Newman
  • 1953 Der Untergang der Titanic / Jean Negulesco
  • 1955 Der große Regen / Jean Negulesco
  • 1969 Airport / George Seaton
  • 1972 Die Höllenfahrt der Poseidon / Ronald Neame
  • 1974 Erdbeben / Mark Robson
  • 1974 Flammendes Inferno / John Guillermin
  • 1974 Giganten am Himmel / Jack Smight
  • 1975 Die Hindenburg / Robert Wise
  • 1976 Verschollen im Bermuda-Dreieck / Jerry Jameson
  • 1976 Die Flut bricht los / Earl Bellamy
  • 1977 Horizont in Flammen / Earl Bellamy
  • 1977 Tödliche Fracht / Stuart Hagman
  • 1977 Todesflug / David Lowell Rich
  • 1978 Feuer aus de All / Jerry Jameson
  • 1979 Airport 80 - Die Concorde / David Lowell Rich
  • 1979 Meteor / Ronald Neame
  • 1996 Twister / Jan de Bont
  • 1997 Dante's Peak / Roger Donaldson
  • 1997 Vulcano / Mick Jackson
  • 1997 Titanic / James Cameron
  • 1998 Armageddon / Michael Bay


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H.P. Karr präsentiert
Mord nach Rezept - Band 10: Die Retro-Edition - mit zwei Dutzend Krimis zurück in die Achtziger


Die Achtziger – das waren die Jahre, als man noch überall rauchen durfte, der Marlboro-Mann und der Camel-Tramp im Kino Werbung machten und die Hollywood-Hits »Dirty Dancing«, »Shining« und »Zurück in die Zukunft« hießen. Zum Telefonieren benutzte man Festnetztelefone, und wenn man unterwegs war, musste man sich zum Anrufen eine Telefonzelle suchen – das waren gelbe Kabinen mit einem Münztelefon und einem gestohlenen Telefonbuch.

Zwei Dutzend clevere Kriminalstorys aus der guten alten Zeit – als im Fernsehen immer dienstags »Dallas« lief und freitags »Derrick« ermittelte. Die Hits des Jahrzehntes waren »Take On Me« von a-ha , Nena mit »99 Luftballons« und natürlich »Jeanny« von Falco. Wie immer zu Ihrem Vergnügen ausgesucht und zusammengestellt von Krimikenner H.P. Karr.

Freitag, 2. Oktober 2020

Stationen des Kinos


1897 gelang es Edward Muybridge mit 12 Fotokameras, die er hintereinander auslöste, den Bewegungsablauf eines Pferdes aufzuzeichnen. Mithilfe eines Zoopraxiskop gelang es ihm, diese Serie von Bildern nacheinander an eine Wand zu projizieren, so dass die Bewegungsequenz sichtbar wurde.

1891 ließ sich Thomas Alva Edison das Kinetoskop und den Kinetograph patentieren. Mit diesem Vorläufer einer Kamera konnte man einen Ablauf von Bildern auf einen mehrere Meter langen Filmstreifen aufnehmen.

1895 zeigten die Brüder Lumière im Keller des Grand Café in Paris die ersten Filme - elf jeweils eine Minute lange Szenen. Einer dieser Filme zeigte die Einfahrt eines Eisenbahnzuges.

Ab 1905 gab es überall in den USA Filmvorführungen in sogenannten "Nickelodeons", den Vorläufern der heutigen Kinos. Der Eintritt kostete einen Nickel (5 Cents), daher auch der Name. Vorgeführte wurden sogenannte "Einakter", Filme von etw 15 Minuten Länge.

1906 wurde in Australien der erste Langfilm produziert: "The Story of the Kelly Gang". Er hatte eine Laufzeit von etwa 60 Minuten.

1908 schlossen sich die führenden Produzenten, Importeure und Verleiher zum ersten Filmtrust der Welt, der Motion Pictures Patent Company (MPPC), zusammen. Dieser Trust versuchte, den gesamten amerikanischen Markt zu kontrollieren, wobei sich die unabhängigen Produzenten weigerten und in den Westen nach Kalifornien zogen.


1910 entstanden vornehmlich in Europa die ersten Kinopaläste.

1911 gründeten die nach Kaliformien abgewanderten Filmschaffenden in einem Vorort von Los Angeles die ersten Filmstudios. Es entstand Hollywood. In Deutschland wurde kurze Zeit später in Neubabelsberg bei Berlin das erste deutsche Filmstudio eröffnet.

1919 gründeten die Schauspieler Charlie Chaplin, Mary Pickford und andere Filmkünstler die Produktions- und Verleihgesellschaft "United Artists", um die unabhängige Produktion,  Vermarktung und die Finanzierung ihrer Filme sicherzustellen

1922 drehten Hans Vogt, Jo Benedict Engl und Joseph Massolle den ersten Film mit einer Lichttonspur ("Der Brandstifter").
Trotzdem gab es bis Ende der 20er Jahre auf dem Markt fast nur Stummfilme.

1927 schaffte der Tonfilm den Durchbruch mit "The Jazz Singer", der allerdings nur zum Teil mit Ton produziert wurde.

1928 entstand der erste vollständige Tonfilm, "Lights of New York". Ab etwa der Mitte der Dreißiger Jahre löste der vertonte den stummen Film vollständig ab. Charlie Chaplin drehte 1936 mit "Moderne Zeiten" den letzten erwähnenswerten Film der Stummfilmära.


1946 geriet die Filmwirtschaft in den USA durch das aufkommende Fernsehen in einer schwere Krise, die ihren Höhepunkt 1949 erreichte.

1952 entwickelte Eastman das Kodakchrom-Verfahren, das Farbaufnahmen erlaubte zum Negativ–Positiv–Verfahren weiter, im selben Jahr wurde auch das Cinemascope-Verfahren patentiert. Damit war der Farbfilm marktfähig geworden.