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Sonntag, 22. März 2026

Jerry Cotton Nr 270

Jerry Cotton Nr. 270

Die Panik der Gespensterbande

Bastei-Verlag

Personen:
Jerry Cotton ..G-man beim FBI
Phil Decker   G-man beim FBI 
Tino Ravelli  Lagerarbeiter
'Steinweg … Angestellter
John Cleamer  Messerwerfer 



Die Gespensterbande überfällt eine Spedition und raubt Goldbarren im Werte von 112 000 Dollar. Der Nachtwächter stirbt. Ein Polizist überrascht sie und wird verletzt. 
Cotton und Decker fahren zum Lagerhaus. Sie finden Tino, der zufällig dort schläft und den Raub mit ansah. In der Firma muss ein Verräter sein, denn die Gangster waren gut orientiert.
Sie suchen einen stadtbekannten Hehler. In ein Lokal wird ihnen der Eintritt verwehrt. Sie lauschen. Die Gesellschaft wird gerade von der Gespensterbande überfallen. Mit Polizeiverstärkung wird die Bande ausgehoben. Es kommt die Meldung, dass die Gespensterbande zur gleichen Zeit in Brooklyn eine Bank ausraubte.
Tino fasst mit seinen Freunden den Entschluss, den Verräter in der Firma zu finden. Sie beobachten die Verdächtigen und fassen den Entschluss, Steinweg bei der Polizei abzuliefern. Steinweg kommt in eine Ausnüchterungszelle.

In der beraubten Bank muss es ebenfalls einen Verräter geben, der die Alarmanlage verrät. Tino klärt die Polizei auf. Cotton erhält die Meldung. Steinweg wurde entlassen. Er ist ermordet, höchstwahrscheinlich durch Cleamer. Man identifiziert ein Mitglied der Gespensterbande als Cleamer.

Die Hehler in der Stadt wissen nichts von Goldbarren. Tino liefert in einem Blindenheim etwas ab. Er hat einen Verdacht, doch Cotton ist nicht zu erreichen.
Cotton verhört Cleamers Bruder, der sagt, John lebe als Blinder im Blindenheim.
Tino will die Bande überführen und steigt ins Heim ein.
Cotton und Decker können ihn in letzter Sekunde retten und die Bande ausheben.

ENDE


Der Autor
Der Band Nr. 270   „Die Panik der Gespensterbande“  erschien erstmals ca. 1961 und wird in Sammlerkreisen und einschlägigen Datenbanken dem Autor Heinz Werner Höber (1931–1996) zugeordnet.

Höber gilt als einer der wichtigsten und produktivsten Köpfe der Serie. Er prägte den Stil von Jerry Cotton über Jahrzehnte hinweg maßgeblich und verfasste hunderte von Romanen für die Reihe.


Donnerstag, 24. Juli 2025

Ratekrimi Classic
Ein Fall für Inspektor Carter 2

 Zeuge in Angst

Von John Miller

Die Botschaft auf dem Zettel, den ein Unbekannter an Oliver Hillmans Haustür hinterlassen hatte, war eindeutig: „Wenn du aussagst, bist du tot!“
Inspektor Carter wusste, worum es ging. Hillman war der Hauptzeuge im Prozess gegen die Brüder Mike und Harry Greason. Sie hatten Steuern in Millionenhöhe hinterzogen.
„Ich sah einen Mann im Kapuzenshirt durch meinen Vorgarten kommen“, sagte Hillman. „Er heftete diesen Zettel an die Tür und machte sich durch mein Geranienbeet davon, ehe ich öffnen konnte. Er stolperte und knickte mit dem Fuß um, aber schaffte es humpelnd, in einen schwarzen Mini zu springen und davonzubrausen.“
Zum Glück hatte eine Überwachungskamera den Wagen und den Kapuzenträger gefilmt – und man konnte das Auto anhand des Nummernschildes identifizieren. Es war auf die Firma der Greasons zugelassen.
Gleich darauf klingelte der Inspektor bei den Brüdern Greason. Harry Greason öffnete im Sportdress.
„Ich trainiere gerade“, sagte er.
Im Wohnzimmer stieg er wieder auf den Stepper, der vor dem Fernseher stand. „Egal, was Sie mir vorwerfen wollen, ich war den ganzen Abend hier“, erklärte er.
Sein Bruder Mike saß gelangweilt auf dem Sofa.
„Und Sie?“, fragte Carter.
Mike schaltete den Fernseher aus. „Ich auch.“
Als Carter sich in der Diele umsah, entdeckte er Straßenschuhe, an denen noch Erde und Blütenblätter einer Geranie hafteten.
„Wem gehören die Schuhe?“, wollte er wissen.
Mike sah auf. „Meine sind es nicht.“
Harry lächelte Carter an. „Und ich sage: Meine Schuhe sind es auch nicht.“
„Oliver Hillman wurde bedroht“, sagte Carter. „Und es gibt eine Videoaufnahme von Ihrem Firmenwagen vor seinem Haus.“
„Aber offenbar wissen Sie nicht, ob ich dort gewesen bin oder Mike“, grinste Harry. „Seien Sie ehrlich – Sie haben nichts gegen uns in der Hand.“
„Doch“, sagte Carter. „Ich kann beweisen, dass Ihr Bruder Mike vorhin bei Hillman war, um ihn zu bedrohen.“



Lösung:

Der Täter humpelte, wie auf dem Video zu sehen war.
Harry trainierte auf seinem Stepper – ohne Anzeichen einer Behinderung. Mike aber saß die ganze Zeit auf der Couch – weil er sich durch sein Humpeln verraten hätte, wenn er aufgestanden wäre.



Quelle:
PRISMA (West) Heft 4/2014
©  BULLS und Autor Lizenz #C1183

Sonntag, 16. April 2023

Mord nach Rezept

Mord nach Rezept

ist eine unterhaltsame, spannende und lustige Sammlung von zwei Dutzend Kriminalstories. Es gibt Detektiv-Geschichten , Krimi-Comedy oder Gaunerstories. Es gibt ernste und  weniger erste knackige kleine Krimis. Kein Fall ist zu schwierig für die Kombinationen der Kommissare, die ermitteln. Und die am Ende herausfinden, wer tatsächlich hinter dem Mord steckt. Mit viel Phantasie, beeindruckenden Krimiideen und packender Spannung liefert Mord nach Rezept mit seinen 24 Stories ein rundum packendes Lesevergnügen.
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H.P. Karr präsentiert

Mord nach Rezept Band 25

Die zweite Classic-Edition

Zwei Dutzend klassische Kurzkrimis
Es war die Zeit nach dem Wirtschaftswunder – in den hedonistischen siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts lebte die Republik zwischen Glamrock, Punk und Disco, trug Klamotten von Michael Kors, Tommy Hilfiger, Jil Sander und Giorgio Armani und sah sich im Kino »Taxi Driver«, »Der Pate« und »Der weiße Hai« an – aber auch »Apokalypse Now« und »Einer flog übers Kuckucksnest«.

In diesen beiden Dekaden, mit Abstechern in die Sechziger und die Neunziger, spielen die zwei Dutzend Kriminalstorys, die H. P. Karr für Sie ausgewählt hat. Krimi im Retro-Look – denn was früher mal gut war, kann heute nicht schlecht sein.

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Michael Rolandt: Das bisschen Haushalt
»Schöne Grüße von Kommissar Reck«, sagte Susanne und zeigte ihren Dienstausweis.
»Er gibt wohl nie auf«, sagte Meyerdonk spöttisch. »Was wollen Sie?«
»Mich mal in Ihrem neuen Haus umsehen«, meinte Susanne und folgte ihm ins Wohnzimmer. Auf dem Marmorboden lagen herrliche Teppiche, das polierte Holz der Eichenmöbel glänzte im Deckenlicht.
»Hübsch«, sagte Susanne. »Wer hält das sauber?«
»Die Putzfrau.«  weiter in:
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Rex Richartz: Die Alibi-Agentur
Als Waldo Langemann seine Frau dabei überraschte, wie sie die Taschen seines Anzuges kontrollierte, beschloss er, in Zukunft noch vorsichtiger zu sein. Er konnte es sich nicht leisten, dass Birgitta etwas von seiner Affäre mit Kimberley erfuhr.    
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Samstag, 13. August 2022

H.J. Stammel: Die Stunde des Cowboys

Stammel: Stunde des Cowboys
H(einz)-J(osef) Stammel (1926-1990) alias Robert Ullman, alias C(hristopher) S. Hagen, alias Perky S. Blane, Bud W. Clarke, Robert S. Field, Clint H. Fowler, Mark F. Gruver und andere war einer der bekanntesten deutschen  Western-Autoren. Als der ehemalige Journalist in die ewigen Jagdgründe auscheckte, hatte er rund (bzw mindestens) 200 Western auf dem Zettel, die er meist allein, zum Schluss aber auch in Kollaboration mit dem Kollegen Werner J. Egli geschrieben hatte, mit dem er unter anderem das Pseudonym "Robert Ullman" bespielte.
Als besondere Spezialität verkaufte Stammel/Ullman eine Reihe seiner Romane als "Authentic Western", einer Art True Crime im Gunsmoke-Business.

Bei späterer genauerer Betrachung erwiesen sich die "authentic"-Bestandteile seines Schaffens eher als Doku-Fiction denn als authentisch recherchiertes Material. Aber sei's drum - seine Fans schätzen ihn bis heute als aufrechten Kerl, der wusste, wie man eine gute Geschichte erzählt.

 


H.J. Stammel:
Die Stunde des Cowboys
Stuttgart: Deutsche Veerlagsanstalt, 1974

Donnerstag, 29. Juli 2021

 Vollbart mit Folgen

  Von Michael Rolandt

 Hubert war ein ‚junger Mann und als Kunststudent, der er war, fühlte er sich verpflichtet, seinem Äußeren ein seiner Beschäftigung entsprechendes Aussehen zu geben. Kurz gesagt, Hubert ließ sich einen Bart wachsen. Ein  schöner, dichter Vollbart zierte schon nach wenigen Wochen sein Gesicht und verlieh ihm, wie er sich vor dem Spiegel eingestand, etwas vom dem Flair und der Ausstrahlung, die man seiner Meinung nach von einem künstlerisch Schaffenden erwartete.
  Stolz bestieg er am Ende der Semesterferien den Bus zur Universität, um einen Kommilitonen die Lockenpracht unter seinen Kinn vorzuführen.
  Der Bus war vollbesetzt, so dass Hubert neben der Tür stehen bleiben musste. Zufrieden bemerkt er, wie sich die Aufmerksamkeit der anderen Fahrgäste allgemein seinen Bart zuwandte.
  Auf einmal erhob sich ein älterer Herr von seinem Sitzplatz, tippte Hubert auf die Schulter und sagte: »Bitte, setzen Sie sich doch, Opa!«
  Ein junges Mädchen kicherte, zwei ältere Damen steckten tuschelnd die Köpfe zusammen und Hubert spürte, wie ihm die Röte ins Gesicht schoss. Er war auf dem besten Wege, sich lächerlich zu machen. Und die ganze Vorfreude über das Erstaunen, das sein Vollbart bei seinen Mitstudenten auslösen würde, verflog wie Staub im Wind.
  »Sie brauchen sich nicht zu genieren, Opa!«, forderte ihn der ältere Herr nun noch einmal auf. »Nehmen Sie ruhig Platz. Ich kann bis zur nächsten Haltestelle stehen!«
  »Aber natürlich, gern!« Hubert lächelte, doch durch den dichten Bart konnte leider niemand sein Lächeln sehen. Hubert setzte sich. »Außerordentlich freundlich von Ihnen, vielen Dank.« Hubert griff in die Hosentasche und holte eine Mark heraus. Er drückte sie dem älteren Herrn etwas in die Hand. »Hier, damit du dir ein Eis kaufen kannst, mein Junge!«

 

 

Ein Mord in einem verschlossenen Raum, ein tückisch arrangierter Unfall, ein vergifteter Drink – in jedem Fall ein Fall für Kommissarin Katja Kampp von der SOKO RUHR. Mit messerscharfer Kombinationsgabe und einer gehörigen Portion Menschenkenntnis ermittelt die clevere Kriminalistin innerhalb kürzester Zeit, wer der Täter ist.





Dabei ist der Leser bei diesen fünfzig Ratekrimis von H.P. Karr immer auf Augenhöhe mit der ebenso charmanten wie smarten Ermittlerin. Gemeinsam mit ihr kann er den Tätern auf Spur kommen. Denn in jeder Story gibt es mindestens einen Hinweis, der den Täter überführt. Ist es ein falsches Alibi, eine dreiste Lüge oder ganz ein dummer Fehler im Mordplan?
Katja Kampp löst den Fall auf jeden Fall – Sie auch?

H.P. Karr
Ein Fall für Kommissarin Katja Kampp
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