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Dienstag, 3. September 2024

Die Schlangengrube und das Pendel

 

Der deutsche Film aus dem Jahr 1967, Regie Harald Reinl, hat eigentlich nichts, aber auch gar nichts mit "Das Pendel des Todes" (The Pit and the Pendulum, 1963) zu tun, einer der bis heute geschätzten Edgar Allan Poe-Verfilmungen von  Roger Corman. Vielmehr wollte man sich wihl an den Poe-Grusel-Trend anhängen, die Popularität von Christopher "Dracula" Lee nutzen, die er sich in  den Hammer-Produktionen erspielt hatte, und dazu noch den Star-Ruhm von Lex "Old Shatterhand" Barker dazu zu mischen.
Ein Blick in Wikipedia hilft abschließend bei der Einordnung des Filmes, der in Rothenburg ob der Tauber, im Isartal und im Teutoburger Wald gedreht wurde:"An den Kinokassen konnte der Film zwar nicht mit den erfolgreichen Edgar-Wallace- oder Karl-May-Filmen mithalten; er erwies sich aufgrund der niedrigen Altersfreigabe aber als zufriedenstellendes Geschäft. Constantin-Film und andere deutsche Verleiher brachten danach weitere deutsche und mit ausländischen Produktionsfirmen koproduzierte Horrorfilme in die Kinos, darunter "Im Schloß der blutigen Begierde" (1968), "Necronomicon – Geträumte Sünden" (1968), "Nachts, wenn Dracula erwacht" (1970), sowie "Hexen bis aufs Blut gequält" (1970) und "Hexen – geschändet und zu Tode gequält" (1973)."


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Sie ist Britney
Sie ist eine Bitch.
Sie ist Britney Bitch – das Luder ihrer Majestät.

Britney Bitch ist der Hot Shot des MI6 und alles andere als eine typische Agentin Ihrer Majestät. Mit ihrem scharfen Verstand, ihrer unerschütterlichen Entschlossenheit und ihrem speziellen britischen Humor erledigt sie mühelos die gefährlichsten Missionen und hinterlässt dabei eine Spur aus erlegten Schurken und erschöpften Lovern.

Von den eleganten Casinos Südfrankreichs bis zu den exotischen Stränden der Karibik, von den schicken Bars in London bis zu den geheimen Kommandozentralen ihrer Gegner - begleiten Sie Britney Bitch auf ihren Abenteuern rund um den Globus, während sie die dunkelsten Machenschaften des Bösen aufdeckt und dabei stets einen Martini in der Hand und eine smarte Bemerkung auf den Lippen hat.

Ein Lesevergnügen für alle Liebhaber von Spannung, Action und einer Prise britischen Flairs - Britney Bitch beweist, dass sie kein Problem ist, die Welt zu retten - und dabei verdammt gut auszusehen.

 
"Operation Atlantis oder: The Spy who spanked me - Britney Bitch peitscht es durch"

Ein temporeiches Abenteuer erwartet MI6-Agentin Britney Bitch, als sie sich in "Operation Atlantis" auf eine Mission begibt, die sie an die Grenzen ihrer Fähigkeiten und über die Abgründe der menschlichen Leidenschaften führt. Als der skrupellose Geschäftsmann Enrico Stromberg seine Pläne zur Gründung des geheimen Staates Atlantis offenbart, ist es an Britney, seine Machenschaften zu durchkreuzen und die Welt vor einer neuen Bedrohung zu retten. Doch als sie tief in Strombergs Netzwerk eindringt, findet sie sich in einem Strudel aus Intrigen, Verführung und gefährlichen Geheimnissen wieder, bei dem sie nicht nur um ihr Leben, sondern auch um ihre Seelenruhe kämpfen muss. Begleiten Sie Britney Bitch auf ihrem prickelnden Abenteuer, das voller Wendungen, Action und unerwarteter Enthüllungen steckt.

Karr & Wehner liefern mit dieser Persiflage auf das Spionagegenre ein packendes und humorvolles Lesevergnügen, das Fans von James Bond begeistern wird.
 
Britney Bitch - das Luder Ihrer Majestät
Drei Agentinnenstories
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Autor: H. P. Karr & Walter Wehner
Altersempfehlung: Bis 99 Jahre
2024, 61 Seiten, Deutsch
Verlag: neobooks
ISBN-10: 3756577775
ISBN-13: 9783756577774

Mittwoch, 25. Mai 2022

Christopher Lee

Christopher Lee: Nicht nur »Dracula«

Am 27. Mai 1922 wurde in London der britische Schauspieler Christopher Lee geboren. Mit seiner Darstellung des Grafen Dracula in »Dracula« (1958) prägte er für lange Zeit das Bild des Vampirfürsten im Kino. Doch als typischer Zwilling-Geborener wollte er sich nicht auf diese Rolle, die er in zahlreichen weiteren Filmen verkörperte, festlegen. Er übernahm auch Rollen in Komödien wie »1941 - Wo bitte geht's nach Hollywood?« (1980) oder Fantasy-Filmen wie »Der Herr Ringe« (2001/04)

Wen spielte Christopher Lee in »Der Herr Ringe«?
a) Saruman
b) Legolas
b) Gandalf

 

 

H. P. Karr:

Unkraut vergeht nicht


Jacoby fluchte, weil er mit dem Unkraut zwischen den Hortensien und den Rosen einfach nicht fertigwurde. Seit einer halben Stunde zupfte und jätete er jetzt schon. Sein Kreuz schmerzte. Sein Nacken brannte. Man war eben nicht mehr der Jüngste.
»Zähes Zeug, was?«
Wenn Jacoby etwas nicht gebrauchen konnte, dann war es ein Kommentar von Römer. Sein Gartennachbar stand am Zaun, in adretter Pflanzschürze und mit einem schicken Strohhut auf dem Kopf, als ginge es hier um ein Casting für Germany's Next Top-Gärtner. Am liebsten hätte Jacoby mit seiner Hacke auf Römers Füße eingehackt, auf die er aus seiner Hocke vorm Rosenbeet starrte.
»Unkraut eben!«, brummte Jacoby stattdessen. Er war ein schwerfälliger, untersetzter Mann, Ende vierzig. Vor einem halben Jahr hatte er die Immobilie neben Römer gekauft: freistehendes Einfamilienhaus mit hundertfünfzig Quadratmetern Wohnfläche und knapp fünfhundert Quadratmetern Garten. Ein Traum. Wäre da nicht die Nachbarschaft. Bis jetzt hatte Jacoby es immer geschafft, rechtzeitig im Haus zu verschwinden, wenn Römer in seinem Gärtner-Outfit drüben auftauchte, um zu säen, zu jäten, zu mähen.
»Kommst du, Liebling?« Römers Frau hatte den Kaffeetisch auf der Terrasse gedeckt. Jacoby drehte die Augen nach oben. Römer streckte ihm die Hand entgegen. »Römer! Zeit, dass wir uns kennenlernen.«
Jacoby überwand sich. »Jacoby. Auf gute Nachbarschaft!«
Römer machte eine großzügige Geste. »Dann kommen Sie doch am besten gleich mit Ihrer Frau auf eine Tasse Kaffee herüber.«


Claudia kam aus dem Bad. Die Nachtcreme glänzte auf ihrem Gesicht. Römer machte die Augen zu.
»Seltsame Leute, diese Jacobys«, sagte Claudia und ließ sich ins Bett fallen. Römer tat weiter so, als ob er schliefe, obwohl er wusste, dass das Claudia nicht daran hindern würde, weiter auf ihn einzureden. Wahrscheinlich redete sie auch auf ihn ein, wenn er gar nicht da war.
»Was sie an diesem alten Kerl findet, frage ich mich«, murmelte Claudia. »Die beiden sind doch mindestens zwanzig Jahre auseinander.« Sie machte das Licht aus und seufzte. »Na ja, wo Liebe hinfällt.«
Das fragte sich Römer inzwischen manchmal auch – und vor allem fragte er sich, wo die Liebe hinging, wenn sie starb.

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