Donnerstag, 18. März 2021

Betthupferl Kindergeschichte - Die Schluderiche

 


Die Schluderiche

Von Gisela Jahn

Kennst du die Schluderiche?
  Nein, bestimmt nicht, denn sie sind ja erst vorgestern von dem weltbekannten Professor Ambrosius am Südpol entdeckt worden. Dort leben sie in einer kleinen Oase, wo Palmen und Weihnachtsbäume von oben nach unten wachsen, und wo es jeden Tag samtweiche Honigtropfen regnet.
  Die Schluderiche sind grün, wenn sie nicht gerade gelb sind, dann sind sie natürlich rot. Aber auf diese Art und Weise kann man sie gut auseinanderhalten.
Die Schluderichkinder sind ungefähr zwei Meter groß, wenn sie auf die Welt kommen, und je älter sie werden, desto mehr schrumpfen sie zusammen. Und weil die Schulen in der Oase nur einen Meter groß sind, kommen die Schluderiche erst in die Schule, wenn sie vierzig oder sogar fünfundvierzig Jahre alt sind. Dann haben sie gerade die richtige Höhe, um ins Schulhaus hineinzugehen.
Wenn man einem Schluderich eine große Freude machen will, dann schenkt man ihm einfach ein Pfund Spinat, denn Spinat mögen sie überhaupt nicht, und deshalb werfen sie ihn sofort weg.
  Sie lesen ihre Bücher von hinten nach vorn durch, und wenn sich zwei Schluderiche treffen, dann begrüßen sie sich mit: »Auf Wiedersehen, alter Gauner!«
  Natürlich haben die Schluderiche auch Kaufhäuser, wo sie für ihre alten Möbel und alle anderen Dinge Geld bekommen. Das Geld besteht aus großen und kleinen Löchern, auf denen dann steht, wieviel sie wert sind.
  Morgens, wenn es dunkel wird, stehen die Schluderiche auf und gehen zu Bett. Sie waschen sich im Wohnzimmer ihrer Häuser, dann gehen sie hinauf in den Keller und frühstücken Briketts mit Orangenmarmelade. Den ganzen Tag über springen sie auf den Händen umher, damit sie nicht an dem Honig auf dem Boden festkleben.
  Und abends, wenn es hell wird und die dunkelgrünen Apfelsinen in ihre Elefantenlöcher kriechen, zünden die Schluderiche ihre Hundehütten  an und erzählen sich Lügengeschichten.
  Und dies hier ist eine davon.


© O.R. Lando /Gisela Jahn


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Gisela Jahn

Treffpunkt Reiterhof

Jutta ist aufgeregt, weil sie eben von ihrer Mutter erfahren hat, dass sie das Wochenende auf dem Reiterhof ihres neuen Freundes verbringen werden. Sie möchte nicht, dass ihr Mutter sich mit ihrem neuen Freund abgibt, denn sie vermisst ihren Vater sehr.
Dennoch führt die mit ihrer Mutter auf den Reiterhof und lernt dort Billie kennen – die Tochter des Freundes ihrer Mutter, Das kratzbürstige Mädchen will nichts mit Jutta zu tun haben, weil sie nicht möchte, dass ihr Vater sich mit Juttas Mutter abgibt.


Ist es normal, wenn man auf einen Reiterhof eingeladen wird und sich gar nicht darüber freuen kann? Jutta hat ihre Gründe, und nur widerstrebend findet sie sich mit der Neuigkeit ab, die ihr ihre Mutter eröffnet. Sie hat einen Mann kennengelernt, mit den sie zusammenleben möchte. Wie sich bald herausstellt, hat dessen Tochter Billie fast dasselbe Problem. Gemeinsam suchen die beiden Mädchen nach einem geeigneten Ausweg. Wie können sie verhindern, dass ihre Eltern sich für eine gemeinsame Zukunft zusammenfinden?
 


Gisela Jahn
Treffpunkt Reiterhof
Verkaufspreis: 1,99 €
Seitenanzahl: 135
ISBN: 978-3-7485-9732-2
Veröffentlicht: 12.06.2019
überall wo es ebooks gibt
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Die Schluderiche
© O.R. Lando /Gisela Jahn
Verbreitung nur mit Genehmigung


Erstveröffentlichung in:
Mücke - Das bunte "Gib acht" - Heft für die Grundschule.
Herausgegeben vom Aufklärungsdienst für Jugendschutz
Verlag:  Universum-Verlag, Wiesbaden
1984
Erstsendung
Bayerischer Rundfunk
Kinderfunk "Betthupferl" 9.11.2987


Sonntag, 14. März 2021

Betthupferl - Kindergeschichte Der Supermanfred

 



Der Supermanfred

Von Gisela Jahn

 Manfred rennt durch den Vorgarten, um das Haus herum, durch die Terrassentür ins Wohnzimmer und weiter durch den Flur in die Küche. Dabei brummt er wie ein wildgewordener Bienenschwarm:
   »Bruooommmmmmm Woahhhhhmmmmm!«
   »Bist du verrückt geworden?«, erkundigt sich Manfreds Mutter, die in der Küche am Herd steht.
   »Ich bin der Supermanfred!«, verkündet Manfred. Er stellt sich auf die Zehenspitzen und drückt die Brust heraus. »Keine Aufgabe ist mir zu schwer, kein Weg zu weit, kein Problem zu schwierig und kein Gegner zu stark!«
   Manfred gießt sich ein Glas Sprudel ein. »Supermanfred hat Superdurst!«, sagt er.
   »Hast du nicht eben gesagt, daß dir keine Aufgabe zu schwer und kein Problem zu schwierig ist?«, fragt Frau Hofer auf einmal.
   »Natürlich!«, nickt Manfred. »Der Supermanfred ist immer bereit, jemanden zu helfen. Kein Weg ist ihm zu weit...«
   »So weit ist der Weg gar nicht!«, erwidert die Mutter. »Allerdings ist es ein sehr schwerer Auftrag. Es dreht sich um den Abfalleimer!«
   »Oho!«, sagt Manfred und betrachtet den Abfalleimer. »Er ist voll!«, sagt er.
   Die Mutter nickt. »Und ich weiß mir nicht zu helfen!«, sagt sie. »Wo soll ich jetzt den Abfall hintun?«
   »Man müßte den Eimer ausleeren!«, sagt der Supermanfred. »In eine Mülltonne zum Beispiel!«
   »Natürlich!«, ruft die Mutter erleichtert aus. »Mit deinem Super-Gehirn hast du die Lösung gefunden! Werden deine Super-Muskeln es auch schaffen, den Eimer bis zur Mülltonne zu tragen?«
   »Natürlich«, versichert Manfred. »Kein Weg ist mir zu weit, keine Last zuschwer... «
   »Na fein!« erklärt die Mutter. »Und wenn du zurückkommst, dann gibt es eine Super-Überraschung!«
   Manfred schnüffelt in der Küche.herum.
   »Meine Supernase riecht Karamelpudding!«
   »Natürlich!«, lacht die Mutter. »Ich weiß doch, was Supermänner mögen!«
 
© O.R. Lando /Gisela Jahn


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Treffpunkt Reiterhof

Jutta ist aufgeregt, weil sie eben von ihrer Mutter erfahren hat, dass sie das Wochenende auf dem Reiterhof ihres neuen Freundes verbringen werden. Sie möchte nicht, dass ihr Mutter sich mit ihrem neuen Freund abgibt, denn sie vermisst ihren Vater sehr.
Dennoch führt die mit ihrer Mutter auf den Reiterhof und lernt dort Billie kennen – die Tochter des Freundes ihrer Mutter, Das kratzbürstige Mädchen will nichts mit Jutta zu tun haben, weil sie nicht möchte, dass ihr Vater sich mit Juttas Mutter abgibt.


Ist es normal, wenn man auf einen Reiterhof eingeladen wird und sich gar nicht darüber freuen kann? Jutta hat ihre Gründe, und nur widerstrebend findet sie sich mit der Neuigkeit ab, die ihr ihre Mutter eröffnet. Sie hat einen Mann kennengelernt, mit den sie zusammenleben möchte. Wie sich bald herausstellt, hat dessen Tochter Billie fast dasselbe Problem. Gemeinsam suchen die beiden Mädchen nach einem geeigneten Ausweg. Wie können sie verhindern, dass ihre Eltern sich für eine gemeinsame Zukunft zusammenfinden?
 


Gisela Jahn
Treffpunkt Reiterhof
Verkaufspreis: 1,99 €
Seitenanzahl: 135
ISBN: 978-3-7485-9732-2
Veröffentlicht: 12.06.2019
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Der Supermanfred
© O.R. Lando /Gisela Jahn
Verbreitung nur mit Genehmigung


Erstveröffentlichung in:
Mücke - Das bunte "Gib acht" - Heft für die Grundschule.
Herausgegeben vom Aufklärungsdienst für Jugendschutz
Verlag:  Universum-Verlag, Wiesbaden
1986
Erstsendung
Bayerischer Rundfunk
Kinderfunk "Betthupferl" 8.12.2987


Treffpunkt Reiterhof

Gisela Jahn

Treffpunkt Reiterhof

Jutta ist aufgeregt, weil sie eben von ihrer Mutter erfahren hat, dass sie das Wochenende auf dem Reiterhof ihres neuen Freundes verbringen werden. Sie möchte nicht, dass ihr Mutter sich mit ihrem neuen Freund abgibt, denn sie vermisst ihren Vater sehr.
Dennoch führt die mit ihrer Mutter auf den Reiterhof und lernt dort Billie kennen – die Tochter des Freundes ihrer Mutter, Das kratzbürstige Mädchen will nichts mit Jutta zu tun haben, weil sie nicht möchte, dass ihr Vater sich mit Juttas Mutter abgibt.


Ist es normal, wenn man auf einen Reiterhof eingeladen wird und sich gar nicht darüber freuen kann? Jutta hat ihre Gründe, und nur widerstrebend findet sie sich mit der Neuigkeit ab, die ihr ihre Mutter eröffnet. Sie hat einen Mann kennengelernt, mit den sie zusammenleben möchte. Wie sich bald herausstellt, hat dessen Tochter Billie fast dasselbe Problem. Gemeinsam suchen die beiden Mädchen nach einem geeigneten Ausweg. Wie können sie verhindern, dass ihre Eltern sich für eine gemeinsame Zukunft zusammenfinden?
 


Gisela Jahn
Treffpunkt Reiterhof
Verkaufspreis: 1,99 €
Seitenanzahl: 135
ISBN: 978-3-7485-9732-2
Veröffentlicht: 12.06.2019
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Betthupferl - Kindergeschichte




Die Babutze

Von Gisela Jahn

 Peter nimmt behutsam den großen weißen Schuhkarton unter den Arm und geht damit in die Küche, wo seine Mutter das Mittagessen kocht.
  »Darf ich den Karton behalten?«, fragt er.
  »Wozu brauchst du ihn denn?«, erkundigt sich die Mutter.
  »Für meine Babutze, als Haus!«, erklärt Peter.
  »Für was?« Mutter sieht ihn entgeistert an.
  »Für meine Babutze!«, wiederholt Peter geduldig. »Weißt du etwa nicht, was Babutze sind?«
  »Offen gesagt, nein.«
  »Babutze sind kleine Tierchen!«, erläutert Peter. »Sie haben einen langen Kopf, runden Leib, viele kleine Beine. Sie leben vor allem in alten, leeren Schuhkartons und am liebsten essen sie Schokolade, dazu trinken sie für ihr Leben gern Kakao.«
  »Genau wie du!«, wirft die Mutter ein.
  »Deshalb sind sie ja auch meine Lieblingstiere!«, lächelt Peter. »Früher gab es die Babutze nur in Amerika, doch als Kolumbus den neuen Erdteil entdeckte, kamen einige von ihnen heimlich auf sein Schiff und wurden so nach Europa gebracht, wo es ihnen außerordentlich gut gefiel. Sie vermehrten sich schnell, und bald gab es in jedem kleinen Städtchen ein paar hundert Babutze. Babutze sind nicht schädlich, nicht bissig, sie übertragen keine Krankheiten und sie riechen auch nicht.«
  »Das müssen aber nette kleine Tierchen sein!«, meint die Mutter.   
  »Darf ich einmal einen Blick in den Karton werfen?«
  »Das geht leider nicht!«, sagt Peter bedauernd. »Babutze sind lichtempfindlich. Kommen sie in die Sonne, werden sie ganz blau im Gesicht.«
  »Das ist wirklich schade!«, lächelt die Mutter. »Aber ich darf ihnen doch sicher eine Tasse Kakao geben?«
  »Ich glaube schon!«, sagt Peter. Er nimmt die Tasse und verschwindet damit im Kinderzimmer. Als er bald darauf in die Küche zurückkehrt, ist die Tasse leer.
  »Nun?«, will die Mutter wissen. »Hat es ihnen geschmeckt?«
  »Ja, sehr!« bestätigt Peter und wischt sich schnell den Mund ab. 

 

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Treffpunkt Reiterhof

Jutta ist aufgeregt, weil sie eben von ihrer Mutter erfahren hat, dass sie das Wochenende auf dem Reiterhof ihres neuen Freundes verbringen werden. Sie möchte nicht, dass ihr Mutter sich mit ihrem neuen Freund abgibt, denn sie vermisst ihren Vater sehr.
Dennoch führt die mit ihrer Mutter auf den Reiterhof und lernt dort Billie kennen – die Tochter des Freundes ihrer Mutter, Das kratzbürstige Mädchen will nichts mit Jutta zu tun haben, weil sie nicht möchte, dass ihr Vater sich mit Juttas Mutter abgibt.


Ist es normal, wenn man auf einen Reiterhof eingeladen wird und sich gar nicht darüber freuen kann? Jutta hat ihre Gründe, und nur widerstrebend findet sie sich mit der Neuigkeit ab, die ihr ihre Mutter eröffnet. Sie hat einen Mann kennengelernt, mit den sie zusammenleben möchte. Wie sich bald herausstellt, hat dessen Tochter Billie fast dasselbe Problem. Gemeinsam suchen die beiden Mädchen nach einem geeigneten Ausweg. Wie können sie verhindern, dass ihre Eltern sich für eine gemeinsame Zukunft zusammenfinden?
 


Gisela Jahn
Treffpunkt Reiterhof
Verkaufspreis: 1,99 €
Seitenanzahl: 135
ISBN: 978-3-7485-9732-2
Veröffentlicht: 12.06.2019
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Die Babutze
© O.R. Lando /Gisela Jahn
Verbreitung nur mit Genehmigung


Erstveröffentlichung in:
Mücke - Das bunte "Gib acht" - Heft für die Grundschule.
Herausgegeben vom Aufklärungsdienst für Jugendschutz
Verlag:  Universum-Verlag, Wiesbaden
1986
Erstsendung
Bayerischer Rundfunk
Kinderfunk "Betthupferl" 7.12.2987

Samstag, 27. Februar 2021

Krimi der Woche

Schock in der Nacht

Von Meike Doppler

Die Nacht war lau. Glas klirrte. Vera fuhr auf und griff nach Holgers Schulter. »Da ist jemand! Im Gartenhaus!«
     Holger holte seine Gaspistole aus dem Nachttisch. Sein nackter Oberkörper schimmerte im Mondlicht. Er sah gut aus für einen Mann von Ende fünfzig. Vera hörte ihn über die Terrasse gehen. Leise folgte sie ihm. Ihr Herz pochte. Licht tanzte hinter den Fenstern des Gartenhauses. Holgers Rückzugsort.
     Vera lächelte bitter. Holger Hansen, der Finanzberater mit dem gewissen Ruf. Nämlich dem, dass er für die Mafia Geld wusch, seit Jahren schon. Doch inzwischen war die Luft für Holger Hansen dünner geworden – Polizei und Steuerfahndung ermittelten gegen ihn. Es war absehbar, dass man seine Geschäfte bald unterbinden würde.
   »Aber natürlich habe ich ein Finanzpolster angelegt«, hatte Holger ihr anvertraut. »Wenn mir etwas zustößt – schau in meinem Schreibtisch in der untersten Schublade nach.«
   Holger verharrte an der Tür des Gartenhauses. Dann stieß er sie auf – und die Gestalt, die dahinter auf ihn gewartet hatte, schlug mit einem Baseballschläger zu. Holger stürzte, blieb liegen. Vera rannte über die Wiese zum Gartenhaus. Der Unbekannte beugte sich gerade über den leblosen Holger. »Schnell!«, flüsterte sie, als Erik sie umarmen wollte. »Das Feuer!«
   Erik Schumann war der Mann, mit dem Vera neu anfangen wollte. Nicht mehr an Holgers Seite, aber mit dessen Geld. Ihr Plan war einfach – alles würde so aussehen, als hätte Holger einen Einbrecher überrascht und wäre von dem niedergeschlagen worden. Dann war Feuer ausgebrochen, und Holger war ein Opfer der Flammen geworden.
   Erik arbeitete schnell. Es dauert nicht lange, bis Flammen die Holzwände des Gartenhauses ergriffen.
   Ein schneller Kuss, dann huschte Erik davon. Vera eilte ins Haus. Vom Arbeitszimmer aus sah sie das brennende Gartenhaus. Sie griff nach dem Telefon und bereitete sich auf ihre Rolle als geschockte Ehefrau vor.
   »Polizeinotruf ...«
   Vera hatte Holgers Brief aus der untersten Schublade geholt. »Liebste Vera – wundere dich nicht, wenn du im Fall meines Todes kein Vermögen auf meinen Konten findest. Das Geld ist in den Holzwänden des Gartenhauses versteckt ... insgesamt drei Millionen ...«
   »Polizeinotruf ... bitte sprechen Sie!«
   Vera starrte auf die Flammen, die in den Himmel schlugen, und musste sich nicht einmal mehr verstellen, um die geschockte Ehefrau zu spielen.
   
   ENDE
  

 

Ein Mord in einem verschlossenen Raum, ein tückisch arrangierter Unfall, ein vergifteter Drink – in jedem Fall ein Fall für Kommissarin Katja Kampp von der SOKO RUHR. Mit messerscharfer Kombinationsgabe und einer gehörigen Portion Menschenkenntnis ermittelt die clevere Kriminalistin innerhalb kürzester Zeit, wer der Täter ist.





Dabei ist der Leser bei diesen fünfzig Ratekrimis von H.P. Karr immer auf Augenhöhe mit der ebenso charmanten wie smarten Ermittlerin. Gemeinsam mit ihr kann er den Tätern auf Spur kommen. Denn in jeder Story gibt es mindestens einen Hinweis, der den Täter überführt. Ist es ein falsches Alibi, eine dreiste Lüge oder ganz ein dummer Fehler im Mordplan?
Katja Kampp löst den Fall auf jeden Fall – Sie auch?

H.P. Karr
Ein Fall für Kommissarin Katja Kampp
bei amazon



Der Autor
H.P. Karr lebt seit 1960 im Ruhrgebiet und ist Experte für alles, was mit Krimis zu tun hat. Er schrieb  rund ein Dutzend Thriller und Cozys und gibt die erfolgeichen Kurzkrimisammlungen »Mord nach Rezept« heraus.  Bei  seinen Krimirätseln kann jeder Leser und jede Leserin auf Augenhöhe mit den Ermittlern den Fall lösen. Stets spannend und immer mörderisch unterhaltsam.





   


BNN 8/2021 27.2.2021
 © by author / R.Jahn
 Verbreitung nur mit  Genehmigung
      

Freitag, 15. Januar 2021

Satire der Woche

 Pech gehabt

Es war nach dem dritten Whisky.
  »Schon von Seidenspinner gehört?«, fragte der eine mit einer nicht zu überhörenden Schadenfreude in der Stimme.
  »Mhh!« Der andere neigte schwer den Kopf. »Tragisch. Verwaltungsratsvorsitzender, Bankdirektor und Schützenkönig. Im Gefängnis. Schlimme Sache, das.«
  »War allerdings auch nicht alles ganz sauber, was er da gedreht hat.«
  »Aber genial. Diese Kommanditgesellschaft, die er in Liechtenstein hatte. Über die er dann die, Grundstücke verkauft hat, die ihm gar nicht gehörten.«
  »Ich denke da eher an die Warentermingeschäfte mit der Investment und Kapitalberatungs-GmbH, die er in Frankfurt hatte. Ein Briefkasten und ein Anrufbeantworter, aber zwei Millionen Jahresumsatz.«
  »Das war die Geschichte, wo er die fünfhunderttausend Tonnen Kakao an dieses Zahnärztekonsortium verkauft hat.«
  »Und die ganze Bande konnte ihn dann nicht mal anzeigen, als die Sache aufgeflogen ist, weil sie doch ihr ganzes Schwarzgeld am Finanzamt vorbei in den Kakao gesteckt hatte!«
  »Tja, das war typisch Seidenspinner.«
  »Und die Grundstücke, die er gar nicht besaß, belieh er über die Liechtenstein-Firma auch noch mit Hypotheken, mit denen er dann die Käufer belastete.«
  »Und finanziert wurde alles mit einem Kredit, den er sich selbst bei der
Bank genehmigt hat. Genial.«
  »Aber erwischt hat es ihn trotzdem. Zwei Monate und zehn Tage Knast.«
  »Strafe muss sein!«
  »Eben. Was fährt er auch besoffen Auto!«

Reinhard Jahn
 

Ebook bei amazon
H.P. Karr präsentiert
Mord nach Rezept - Band 10: Die Retro-Edition - mit zwei Dutzend Krimis zurück in die Achtziger


Die Achtziger – das waren die Jahre, als man noch überall rauchen durfte, der Marlboro-Mann und der Camel-Tramp im Kino Werbung machten und die Hollywood-Hits »Dirty Dancing«, »Shining« und »Zurück in die Zukunft« hießen. Zum Telefonieren benutzte man Festnetztelefone, und wenn man unterwegs war, musste man sich zum Anrufen eine Telefonzelle suchen – das waren gelbe Kabinen mit einem Münztelefon und einem gestohlenen Telefonbuch.

Zwei Dutzend clevere Kriminalstorys aus der guten alten Zeit – als im Fernsehen immer dienstags »Dallas« lief und freitags »Derrick« ermittelte. Die Hits des Jahrzehntes waren »Take On Me« von a-ha , Nena mit »99 Luftballons« und natürlich »Jeanny« von Falco. Wie immer zu Ihrem Vergnügen ausgesucht und zusammengestellt von Krimikenner H.P. Karr.


Reinhard Jahn
Pech gehabt
Erschienen in :
Eulenspiegel, Berlin.
Heft 37/1990
© by author / Reinhard Jahn
Weiterverbreitung nur mit Genehmigung

 


Typisch Seidenspinner
Badische neueste Nachrichten
2/2021 vom 16.1.2021
© by author / R.Jahn
Verbreitung nur mit Genehmigung


 

Mittwoch, 13. Januar 2021

Ein Fall für Kommissarin Katja Kampp
50 Ratekrimis

 

Ein Mord in einem verschlossenen Raum, ein tückisch arrangierter Unfall, ein vergifteter Drink – in jedem Fall ein Fall für Kommissarin Katja Kampp von der SOKO RUHR. Mit messerscharfer Kombinationsgabe und einer gehörigen Portion Menschenkenntnis ermittelt die clevere Kriminalistin innerhalb kürzester Zeit, wer der Täter ist.





Dabei ist der Leser bei diesen fünfzig Ratekrimis von H.P. Karr immer auf Augenhöhe mit der ebenso charmanten wie smarten Ermittlerin. Gemeinsam mit ihr kann er den Tätern auf Spur kommen. Denn in jeder Story gibt es mindestens einen Hinweis, der den Täter überführt. Ist es ein falsches Alibi, eine dreiste Lüge oder ganz ein dummer Fehler im Mordplan?
Katja Kampp löst den Fall auf jeden Fall – Sie auch?

H.P. Karr
Ein Fall für Kommissarin Katja Kampp
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Der Autor
H.P. Karr lebt seit 1960 im Ruhrgebiet und ist Experte für alles, was mit Krimis zu tun hat. Er schrieb  rund ein Dutzend Thriller und Cozys und gibt die erfolgeichen Kurzkrimisammlungen »Mord nach Rezept« heraus.  Bei  seinen Krimirätseln kann jeder Leser und jede Leserin auf Augenhöhe mit den Ermittlern den Fall lösen. Stets spannend und immer mörderisch unterhaltsam.